Wir freuen uns darüber, dass die Narrenzunft vom Triesenberg bei Ihrem neuen Webauftritt auf uns vertrauen möchte.

Die Narrenzunft Triesenberg kann auf eine bewegte Geschichte zurückblicken. Immer im Mittelpunkt: die Organisation des alljährlichen Umzugs. Aber auch Pyjama- und Maskenbälle, Zunftabende, die Fasnachtszeitung und nicht zuletzt der Wildmandligeist trugen zur Belebung der Triesenberger Fasnacht und der Förderung der Fasnachtsbräuche bei.

Der Umzug nahm seinen Anfang im Jahr 1968. Erste Butzis liefen in diesem Jahr von Rotenboden ins Dorfzentrum. Bereits ein Jahr später fand der erste organisierte Umzug statt. Aus den verschiedenen Weilern entstanden fünf Zünfte: Föhrawald, Rotaboda, Lattawald, Chälberrüti, Niederdorf und Üenaboda. Am 11.11.1975 wurde die Narrenzunft Triesenberg als Dachverband der fünf Zünfte gegründet. Im Jahr 1980 wurde die Wildmandli Gugga auf Initiative der Narrenzunft gegründet, welche in den ersten Jahren auch noch der Narrenzunft unterstand, sich im Jahr 1983 jedoch von der Narrenzunft löste und ein eigener Verein wurde.

Es fanden viele gesellige Stunden statt und der jährliche Umzug wurde zu einem festen Bestandteil der Liechtensteiner Fasnacht. Trotzdem wurde es nach einigen Jahren immer schwieriger, genügend Leute in der Gemeinde zu mobilisieren, die Wagen bauten oder Verkleidungen nähten und damit zum Gelingen des Umzugs beitrugen. Ab 1995 fand leider kein Umzug in Triesenberg mehr statt, die Narrenzunft wurde auf Eis gelegt. Die Triesenberger Fasnacht wurde jedoch durch die Wildmandli Gugga am Leben gehalten. Einst durch die Narrenzunft entstanden, sorgten sie weiterhin für närrisches Treiben am Fasnachtsdienstag durch das legendäre “Finale Furioso”.

Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums im Jahr 2005 beschloss die Wildmandli Gugga, den traditionellen Fasnachtsumzug in Triesenberg wieder zu beleben. Und der Erfolg war überwältigend. Es zeigte sich jedoch auch, dass es für eine Guggamusik kaum möglich ist, den Umzug jährlich durchzuführen, da der Terminkalender in der Fasnachtswoche bereits sehr voll ist. Der Umzug sollte jedoch weitergeführt werden und so entschlossen sich einige aktive und ehemalige Gugger, die Narrenzunft wieder zu beleben.

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